Gewinn beim Landesschülerzeitungswettbewerb

Unsere Schülerzeitung hat am diesjährigen Landesschülerzeitungswettbewerb teilgenommen und einen Preis für die Website erhalten. Am 27.02.2023 ist die Preisverleihung, welche im Bremer Schulmuseum stattfinden wird. Preise gingen auch an die Schülerzeitung von der Grundschule an den Lessingstraße „Superlessing“ für den Schwerpunkt „Spezial Politik“. Außerdem an die Redaktion von „Was geht?“ von der Paul-Goldschmitt-Schule für die Ausgabe „Länder“ und an die „Schulzeitung“ von der Grundschule an der Stader Straße, welche in ihrer Ausgabe ein Zeitzeugen-Interview hatte. Alle ausgezeichneten Schülerzeitung haben damit automatisch teilgenommen am bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb. Die Jurysitzung dazu findet am 23.02.2023 statt. Für jeden gewonnenen Spezialpreis gibt es dort ein Preisgeld von 1000€. Das Preisgeld für den Landesschülerzeitungswettbewerb ist noch nicht festgesetzt, wobei es sich um einen kleinen Geldbetrag handeln würde, so hieß es.

 

Sollte man den Schulbeginn auf 9 Uhr verschieben?

Immer öfter hört man davon, dass es besser wäre, die Schule um 9 Uhr regulär beginnen zu lassen. Doch ist das überhaupt eine gute Idee? Und was müsste passieren, damit das möglich wäre?

Für die meisten Jugendlichen sind acht bis zehn Stunden Schlaf gesund. Allerdings schaffen die meisten gerade so sechs bis sieben Stunden.

Forscher/innen der Universität Marburg fanden heraus, dass die 8.800 Jugendlichen, die sie untersucht hatten, zu wenig schliefen. Ein Grund dafür ist der frühe Beginn in den Schulen.

Eine amerikanische Studie zeigte zudem, dass Jugendliche in der Pubertät später ins Bett gehen. Daher können viele erst nach 23:00 Uhr schlafen und wachen morgens mit Schlafmangel auf. Eltern können ihre Kinder jetzt früh ins Bett schicken. Allerdings können Jugendliche nicht wirklich früher einschlafen. Es widerspricht ihrem natürlichen, inneren Rhythmus. Das bedeutet nicht, dass Schule um 10 Uhr anfangen muss. Schlafforscher/innen sind sich jedoch einig: Jede Minute Schlaf zählt.

Eine Studie mit 2.700 Jugendlichen zeigte, dass schon 15 Minuten mehr Schlaf zu mehr Aufmerksamkeit während des Unterrichts führen. Die bisherige Studienlage weist jedoch deutlich darauf hin, dass der für 8:00 Uhr angesetzte Unterricht dem aktuellen Kenntnisstand widerspricht. Besser wäre ein Beginn um 8:30 Uhr oder 9 Uhr. Man unterscheidet in zwei populäre Chronotypen, nämlich die Frühaufsteher/innen („Lerchen“) und Spätaufsteher/innen („Eulen“). Letztere sind vor allem nachmittags und abends leistungsfähig und werden erst tief in der Nacht zum Einschlafen müde. Das bedeutet, dass viele Teenager morgens ziemlich lang schlafen dürfen müssten.

Am Gymnasium Alsdorf in der Nähe von Aachen dürfen Oberstufenschüler/innen selbst entscheiden, ob sie um 8:00 Uhr oder erst um 9:00 Uhr zur zweiten Stunde kommen. Die Gleitzeit funktioniert, weil das Gymnasium nach der Dalton-Pädagogik arbeitet. Mit zwei Selbstlern-Stunden pro Tag arbeiten die Schüler/innen individuell an vorgegebenen Inhalten. Ein Lehrer ist da und hilft wenn notwendig. Die erste Stunde ist eine solche Selbstlernzeit. Wer sie ausfallen lässt und weiter schläft, muss in den nächsten Tagen nacharbeiten – meistens in Freistunden, die es im Kurssystem der Oberstufe oft gibt. Mit dem nachzuholenden Stoff stopfen die Jugendlichen ohnehin bestehende Lücken in ihrem Stundenplan. Die Gleitzeit wird seit ihrer Einführung immer wieder wissenschaftlich untersucht. Die Studien zeigen zwar keine messbar besseren Noten, aber die Zufriedenheit der Schüler ist stark angestiegen. Wer möchte, darf  jeden Tag schon um 8 Uhr kommen. So wird die Gleitzeit den Lerchen genauso gerecht wie den Eulen.

Das ist aus meiner Sicht das ideale Modell.

Schlafmediziner Alfred Wiater

 

Meinungen

Frau Lührs (Vertrauenslehrerin):

Wenn Schule um 9 Uhr anfängt, muss man natürlich wissen, dass sie dementsprechend länger dauert, also dass diese Stunde am Nachmittag stattfindet. Wenn man das bedenkt, dann wird es nunmal schwierig. Vor allem an unserer Schule, weil wir schon so lange Unterrichtstage haben. Das würde meines Erachtens nur gehen, wenn wir offiziell eine Ganztagsschule wären, mit den Ressourcen. Das bedeutet, wir haben nicht nur Lehrer, sondern auch Schulpsychologen und Sozialpädagogen. Es müsste Rückzugsmöglichkeiten geben, also auch Räume wie den Oberstufenraum, in denen gelernt werden kann, aber vielleicht auch Ruheräume, wo Schülerinnen und Schüler Musik hören können und das müsste alles sehr sehr gut geplant sein. Ich kann das verstehen, dass ein späterer Beginn gerade bezüglich des Biorhythmus von Teenagern sinnvoll erscheint, weil sie einfach in der ersten Stunde noch total müde sind, gar nicht so konzentriert oder aufnahmebereit sind, aber ich glaube, dass die Umsetzung genau an den oben genannten Punkten scheitern würde. Man müsste die Stundenpläne einfach entzerren, aber das Problem ist eben, dass Bremen sich für das G8-System entschieden hat. Die meisten Eltern müssen um 8 Uhr arbeiten. Das bedeutet, man muss mit Ressourcen arbeiten. Man müsste eine Betreuung von 8 bis 9 auf jeden Fall anbieten. In der Zeit könnte man auch Frühstück anbieten. Also gerade für die Jüngeren. Aber das kostet Geld und das wird die Behörde nicht ausgeben.

 

Frau Grünbauer (Biologie)

Das Feld, wie intensiv man schläft, wann und wie der Tag-Nacht-Rhythmus abläuft, ist das Gebiet der Chronobiologie. Da wird erforscht, wie der Rhythmus hormonell bedingt ist und wie er von außen vorgegeben wird, durch die äußeren Bedingungen. Neurobiologisch ist es so, dass im Schlaf die wichtigen Lernprozesse verarbeitet werden und die Informationen erstmal im Gehirn ankommen. Deswegen ist Schlaf gerade in der Phase der Schulzeit sehr wichtig. Und die Melatonin-Ausschüttung, also das Hormon, durch das wir müde werden, ist bei Jugendlichen um 2-3 Stunden nach hinten verschoben. Das heißt, vor Mitternacht werden Jugendliche meistens nicht müde. Dazu kommen Gewohnheiten, wie nochmal auf das Handy zu gucken. Dort ist der Blaulicht-Anteil der Geräte auch nicht förderlich um müde zu werden. Was auch noch dazu kommt ist der Inhalt, den man guckt. Das sich ja Sachen, die einen interessieren. Es sind also mehrere Dinge, die dazu führen, dass Jugendliche erst sehr spät ins Bett finden.

Dadurch, dass die Schlafenszeit verkürzt wird, können die Lernprozesse im Gehirn nicht so intensiv verarbeitet werden. Neurobiologisch ist es schon besser, wenn man später startet.  Das ist aber auch abhängig von den Chronotypen. Wenn man jetzt Eule ist und jeden Tag um 8 Uhr Schulbeginn ist, kann es zu Schlafmangel kommen, aber unser Körper ist auch dazu fähig Schlaf, zum Beispiel an Wochenenden, nachzuholen. Im Endeffekt ist es aus neurobiologischer Sicht besser, später zu beginnen, aber aus pragmatischer Sicht wird das nicht umsetzbar sein.

 

 

 

Quellen:

https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PSY/HBF/mindmag86-tgb.pdf

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-ort120515/schulbeginn-erst-um-uhr-91748953.html

https://www.quarks.de/gesellschaft/bildung/darum-sollte-die-schule-spaeter-beginnen/

https://www.openpetition.de/petition/argumente/schule-ab-9-uhr#petition-main

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Landesschuelerrat-will-spaeteren-Schulbeginn-um-9-Uhr,schulbeginn218.html

https://www.focus.de/familie/schule/schule-um-9-ist-frueh-genug-schluss-mit-der-quaelerei-schuetzt-die-kinder-vor-dem-8-uhr-diktat_id_11054673.html

 

Das Deutsch-Französische Jugendwerk

Nachdem der Elysée-Vertrag geschlossen wurde, musste natürlich auch etwas dafür getan werden, dass die deutsch-französische Freundschaft bestehen bleibt. Dafür wurde das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gegründet. Es unterstützt viele verschiedene Projekte, die dafür sorgen, dass junge Menschen besser Französisch und Deutsch lernen. Dazu gehört auch das Brigitte-Sauzay Programm. Dieses ermöglicht jungen Menschen in den Klassen 8 bis 11 einen dreimonatigen Austausch nach Frankreich zu machen. Während dieser Zeit lebt man bei einer Gastfamilie. Dort geht man zusammen mit seinem Austauschpartner zur Schule und zu außerschulischen Aktivitäten. Für die Zeit, die man dort verbringt, ist man ein Teil seiner französischen Gastfamilie. Neben der Sprache selbst lernt man natürlich auch die französische Kultur ganz anders kennen. Das Essen, Traditionen, Gewohnheiten und viele andere Dinge. Nach drei Monaten kehrt man zurück nach Hause. Je nach Absprache kommt dann einige Zeit später der französische Austauschpartner zu einem nach Hause. Dort läuft es in etwa so ab, wie es in Frankreich war. Für das Finden eines Austauschpartners bietet die Website des DFJW eine Kleinanzeigen-Funktion an. Hierbei kann man sich in einem kleinen Text vorstellen, andere können dann darauf antworten und man kommt in Kontakt miteinander. Wenn man die richtige Person für einen solchen Austausch gefunden hat, muss man ein Formular ausfüllen, welches man den beiden beteiligten Schulen, dem DFJW und den jeweiligen Eltern zukommen lässt. In diesem Formular muss man verschiedene Informationen angeben, darunter auch, von wann bis wann der eigene Frankreichaufenthalt und der Deutschlandaufenthalt seines Austauschpartners stattfinden wird.
“Ich wurde von meiner Gastfamilie wie ein eigener Sohn aufgenommen […] Ich durfte in dieser Zeit sehr viel mit Ihnen erleben. Diese drei Monate haben mich sehr positiv geprägt und werden mir stets in sehr guter Erinnerung bleiben.”
Sven, Teilnehmer vom Brigitte-Sauzay-Programm Für Jugendliche, die noch nicht die achte Klasse erreicht haben und trotzdem an einem Austausch nach Frankreich teilnehmen möchten gibt es Ausnahmeprogramme. Hierbei ist die Zeit nicht festgelegt auf drei Monate, sondern man kann in gewissen Maßen selbst entscheiden, wie lange man in Frankreich verweilen wird. Um an diesem Ausnahmeprogramm teilzunehmen muss man die für das Brigitte-Sauzay-Programm zuständige Frau, Annette Waßmut, per E-Mail kontaktieren und das gesondert mit ihr ausmachen. Neben dem Brigitte-Sauzay-Programm gibt es auch das Voltaire-Programm, welches im Grunde genommen genauso funktioniert wie das Brigitte-Sauzay-Programm. Nur hält man sich, wenn man daran teilnimmt, nicht nur drei, sondern sechs Monate in Frankreich auf und der französische Austauschpartner kommt für sechs Monate zu einem nach Hause. Hierbei gibt es jedoch schon festgelegte Zeiten. Von März bis August kommt der französische Austauschpartner zu einem nach Hause, von September bis Februar verweilt man bei der französischen Gastfamilie. Ein weiterer Unterschied ist, dass man sich für das Voltaire-Programm erst bewerben muss und es nur eine bestimmte Anzahl an freien Plätzen gibt. Bewerben kann man sich in der Regel bis Oktober, damit alles im März des nächsten Jahres reibungslos an den Start gehen kann.
“Es stimmt, dass man nach drei Monaten merkt, wie viel Fortschritte man gemacht hat. Und plötzlich kann man mitreden und mitlachen. Genau dann fängt der Spaß an.”
Stefan, Teilnehmer des Voltaire-Programms Nach seinem Frankreichaufenthalt muss man einen zweiseitigen Erfahrungsbericht schreiben und diesen beim DFJW einschicken. Diese genehmigen einem folglich einen Fahrtkostenzuschuss, der sich aus der Strecke zwischen den beiden Städten berechnet. Das DFJW unterstützt jedoch nicht nur private Austausche. Auch Austausche und sogar Klassenfahrten beziehungsweise Drittortbegegnungen (zwei Klassen, eine deutsche und eine französische, treffen sich an einem Ort)  werden mit Geldbeträgen unterstützt.   Auch ich persönlich habe einen Austausch gemacht. Als ich in der siebten Klasse war, habe ich mich dazu entschlossen, an einem solchen Abenteuer teilzunehmen. Ich habe mich ein bisschen durchgeklickt und habe schon schnell einen Austauschpartner gefunden. Nach all den organisatorischen Dingen ging die Reise los. Als ich endlich in Grenoble angekommen bin, war es natürlich anfangs unglaublich schwer, sich zurechtzufinden und klar zu machen, was man will und was los ist. Nach etwa zwei Wochen jedoch begann die Zeit, in der man wirklich mitreden konnte. Ich habe einige Freunde gefunden und manchmal traf ich mich mit ihnen, mit meinem Austauschpartner zusammen. In einer solchen Situation merkt man erst wirklich, wie schnell die Zeit einfach vergehen kann. Wenn man nach einigen Wochen auf den Tag zurück guckt, wo man angekommen ist, ist die Veränderung unglaublich. Man war so aufgeregt auf die Zeit, die kommt aber auch so glücklich, das alles miterleben zu dürfen. Im Nachhinein kann ich nur allen, die eine Sprache lernen wollen, ans Herz legen, so etwas zu machen. Es sind unvergessliche Erfahrungen und es hilft einem enorm, die andere Sprache zu lernen. Außerdem ist es auch einfach mal schön, zwei bis drei Monate aus seinem Umfeld zu entfliehen und sich darauf einzulassen, viele neue Leute kennenzulernen und die Komfortzone zu verlassen.   Links: Das Deutsch-Französische Jugendwerk: https://dfjw.org/ Kleinanzeigen: https://www.dfjw.org/kleinanzeigen.html Informationen zum Brigitte-Sauzay-Programm: https://www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/brigitte-sauzay-programm.html Informationen zum Voltaire Programm: https://www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/voltaire-programm.html

Neues Leitsystem am Gymnasium Horn

Seit Beginn des zweiten Halbjahres am 02.02.2023 gibt es am Gymnasium Horn ein neues Leitsystem. Es handelt sich um an der Decke angebrachte Schilder, welche anzeigen, wo sich welche Räume befinden. Dies erleichtert die Orientierung im Schulgebäude.

Das System wurde während der Zeugnisferien angebracht, ist allerdings schon seit längerem in Planung. Bereits die Schülervertretung des letzten Schuljahres setzte sich für das Projekt ein. Die neuen Schülersprecher verliehen dem Vorhaben zu Anfang des Schuljahres erneut Ausdruck. Zu diesem Zeitpunkt war die Planung schon fortgeschritten und kurz darauf waren die Schilder bestellt.

Vielen Schülern war es zuvor passiert, dass sie im Gebäude falsch abgebogen sind. Dem ist nun hoffentlich ein Ende gesetzt.

Vandalismus auf Schultoiletten

Am Gymnasium Horn kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Vandalismus-Vorfällen. Besonders betroffen sind die Schultoiletten, welche auch vor Kurzem Austragsort solcher Ereignisse waren.

Auf zwei Jungentoiletten wurden, laut einer E-Mail der Schulleiterin, die Spültasten demontiert. Des Weiteren wurden unter anderem die Toilettenbürste, Müll, Papier und Corona-Tests tief in den Spülkasten gedrückt. Letztere verstopften die Spülglocken, sodass das Spülen nicht mehr möglich war. Hierdurch mussten sie demontiert, gereinigt und wieder montiert werden. Teilweise wurden auch Schläuche abgezogen.

Beim Versuch, den Schaden zu beseitigen, verletzte sich Herr Schumacher, der Hausmeister des Gymnasiums Horn, am Oberarm. Er fügte sich eine Schnittverletzung zu, da er in den Spülkasten greifen musste.

Die Corona-Tests, welche ursprünglich vor dem Sekretariat zum Mitnehmen standen, werden durch den Vandalismus nur noch auf Nachfrage im Sekretariat ausgegeben.

Auch wurde auf den Boden defäkiert. Die Redaktion der Schülerzeitung empfiehlt hier dringend, statt des Bodens die Toilettenschüssel zur Zielscheibe des großen Geschäfts zu machen. Denn die Verunreinigung kann aus Gründen des Infektionsschutzes nicht das normale Reinigungspersonal verrichten. Stattdessen muss eine Sonderreinigung beantragt werden, welche die Schule unnötiges Geld kostet.

Zusätzlich kommt es auf der Unisex-Toilette regelmäßig zur Belästigung. Hier soll durch verstärkte Aufsicht entgegengewirkt werden.

Die Schulleiterin bittet die Elternschaft in der E-Mail darum, die Schüler erneut zu sensibilisieren. Auch die Schulelternsprecher äußerten sich zu den Vorfällen: „Weder Vandalismus noch ein Ärgern von Schüler:innen des anderen Geschlechts auf der Toilette sind Verhaltensweisen, die am Gymnasium Horn toleriert werden.“

Zuletzt wollen wir als Redaktion der Schülerzeitung dazu aufrufen, ein solches Verhalten einzustellen. Es ist sicherlich im Interesse der gesamten Schülerschaft, das Erlebnis auf den Schultoiletten so angenehm wie möglich zu gestalten.

Brand an der neuen Oberschule Gröpelingen

Am 24.01.2023 hat die neue Oberschule Gröpelingen gebrannt. Etwa 60 Feuerwehrkräfte waren an der Löschung beteiligt.
Am Dienstagabend gingen bei der Feuerwehr einige Anrufe ein. Eine Mülltonne sei in Brand geraten. Kurze Zeit später griffen die Flammen auch auf das Dach der Schule über. Am meisten beschädigt ist der Trakt, in dem die 9.- und 10. Klässler untergebracht sind. Feuerwehrkräfte rückten an, um den Brand zu löschen. Endgültig aus war das Feuer gegen 21:30 Uhr.

Durch den Brand an der Schule fällt kein Unterricht aus. Acht Klassen, deren Klassenraüme nun zerstört sind, ziehen vorübergehend in die Container um. Die zwei restlichen Klassen ziehen dann vorerst in das Küchengebäude der Schule.

Es werden Zeugen gesucht. Wer auf dem Schulhof etwas gesehen hat, soll sich bitte malden. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

 

 

 

 

 

Quellen:

 

Messerangriff in Regionalexpress

In einem Regionalzug zwischen Kiel und Hamburg ging am Nachmittag ein Mann mit einem Messer auf Passagiere los. Es gab zwei Tote und sieben Verletzte.

Eine Meldung bei der Polizei machte gegen 15 Uhr bekannt, dass in einem Zug ein Passagier auf willkürliche Mitreisende losging. Dabei wurden zwei Menschen getötet und sieben weitere wurden verletzt. Darunter auch der Täter, der mit leichten Verletzungen im Krankenhaus liegt.

Als der Zugführer von dem Vorfall mitbekam, wurde der Zug angehalten. Das Geschehen verlegte sich nun auf den Bahnsteig. Nachdem einige Zeugen den Mann festhielten, wurde der Täter von der Polizei festgenommen.

Unter Verdacht standen laut der Innenministerin von Schleswig-Holsteins Sabine Sütterlin-Waack (CDU) ein 33 jähriger staatenloser Palästinenser namens Ibrahim A. Er sei auch bereits polizeibekannt. Er sei bereits durch mindestens zwölf Straftaten auffällig geworden. Darunter starke Körperverletzung und sexueller Missbrauch.

Es werde, laut Angaben eines Polizeisprechers, in alle Richtungen ermittelt. Ein extremistischer Hintergrund oder eine psychische Krankheit sei auch nicht ausgeschlossen. Er sei nach SPIEGEL-Angaben bisher nicht als Extremist aufgefallen. Sechs Tage zuvor war A. aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt gegen Ibrahim A.

 

 

Quellen:

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Pausenaufenthalt am Gymnasium Horn bald wieder im Gebäude möglich

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Regeln war es am Gymnasium Horn lange Zeit nicht gestattet, sich während der Pausen im Schulgebäude aufzuhalten. Besonders in letzter Zeit, auch da die Verordnungen sich deutlich gelockert hatten, gingen bei der Schülervertretung viele Beschwerden aus der Schülerschaft ein. Besonders im Winter, wenn es draußen kalt ist, besteht vermehrt der Wunsch, sich wieder im Schulgebäude aufhalten zu dürfen. Einige Schüler sammelten sogar Unterschriften für ihr Anliegen, welche sie den Schülersprechern bei der letzten Schülerbeiratssitzung übergaben.

Wie die Schulleitung des Horner Gymnasiums der SV kürzlich mitteilte, werden sich die Pausenregeln ab dem zweiten Halbjahr ändern. So ist ab dem 02. Februar in den Pausen der Aufenthalt im Foyer gestattet. Die Mensa darf in Freistunden und der ersten großen Pause zum “Sitzen, Arbeiten und Essen” genutzt werden. Ebenfalls stehen die Sitzgelegenheiten der Cafeteria wieder zur Verfügung, allerdings nur zum Verzehr der dort gekauften Produkte.

Dies sei aufgrund der gelockerten Corona-Regeln möglich. Der Umgang mit einer Corona-Infektion liege nun in der Hand der Betroffenen, man dürfe bei einer Infektion ohne Symptomatik sogar zur Schule kommen.

Sollte jedoch festgestellt werden, dass die gelockerten Pausenregelungen vermehrt Vandalismus, Beschädigungen oder Störungen des Schulalltags zur Folge haben, kehre man zu den verschärften Vorgaben zurück.

Zunächst bleibt es also bei einem Probelauf. Um die neuen Regelungen endgültig in die Schulordnung aufzunehmen, ist ein Beschluss der Schulkonferenz nötig. Dem muss ein Antrag vorausgehen, welcher dann mit einer erforderlichen Zweidrittelmehrheit verabschiedet werden müsste.

Von ukrainischem Getreide und Hungersnöten

Die Ukraine und Russland sind weltweit unter den größten Exporteuren von Getreide. Doch schon seit Februar 2022 herrscht Krieg zwischen den beiden Ländern. Welche Auswirkungen hat das auf den Getreidemarkt?

2021 war die Ukraine der fünftgrößte Getreideexporteur weltweit. Sie gilt als “Kornkammer Europas”, was auch an den sehr fruchtbaren Schwarzerde-Böden liegt, welche einen großen Teil der ukrainischen Fläche ausmachen. Die Hauptabnehmer des Getreides sind vor allem afrikanische und asiatische Länder. Entwicklungsländer sind besonders auf den Import von Getreide angewiesen, so bezogen Somalia und Benin 2020 ihre gesamten Weizenimporte aus der Ukraine und Russland. Letzteres ist der größte Weizenexporteur weltweit. Doch mit dem Beginn des Krieges blockierte Russland die Ausfuhr von ukrainischem Getreide aus den Schwarzmeerhäfen, über die zuvor mehr als 90% der Exporte ausgeführt worden waren.

Blockade ukrainischer Häfen

Russland verstößt mit dieser Blockade gegen das Seerecht. Annalena Baerbock mahnte bereits im Mai, dass die knapp 25 Millionen Tonnen Getreide, welche an den Häfen feststecken, dringend im Nahen Osten und anderen vom Hunger bedrohten Ländern benötigt würden. Der EU-Außenbeauftragter Josep Borrell nannte die Blockade sogar ein Kriegsverbrechen. Denn Russland und Ukraine sind für den Weltmarkt entscheidende Produzenten. Sie machen weltweit zusammen etwa 30 Prozent des Exportvolumens beim Weizen aus. Die Schwarzmeerregion hat dadurch großen Einfluss auf den Weltmarktpreis von Getreide.

Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit

Durch die Blockade schossen die Getreidepreise durch die Decke. Binnen kurzer Zeit stiegen sie fast auf das Doppelte an. Dies erweist sich besonders für ostafrikanische Länder als Problem, da durch das Ausbleiben von Regenzeiten die eigenen Ernten ebenfalls verdorrt sind. Besonders betroffen sind Äthiopien, Kenia und Somalia. Das sonst billige Brot ist nun zu teuer für viele Menschen, sodass diese Angst haben, ihre Familien nicht mehr ernähren zu können. Auch der Nahe Osten wäre von Knappheit und Unterernährung betroffen. David Beasley, der Direktor des Welternährungsprogramms, warnte im Mai, dass 44 Millionen Menschen weltweit unmittelbar vor der Hungerkrise stünden. Russland setzt so bewusst den Hunger in der Welt als Druckmittel ein, indem es die Nahrungssicherheit gefährdet.

Getreideabkommen soll helfen

Am 22. Juli wurde daraufhin in Istanbul ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine unterzeichnet, welches die sichere Ausfuhr von ukrainischem Getreide durch einen Schutzkorridor im Schwarzen Meer ermöglichen soll. Außerdem soll der Export von russischen Lebens- und Düngemitteln vereinfacht werden. Schon während der Verhandlungen sanken die Getreidepreise wieder, blieben allerdings während des Abkommens immernoch weit über dem Preis von vor dem Krieg. Dennoch ist das Abkommen von großer Bedeutung, um der weltweiten Nahrungsmittelkrise zu begegnen. Des weiteren wurden seit Anfang August mehr als elf Millionen Tonnen Getreide und andere landwirtschaftliche Produkte aus ukrainischen Häfen transportiert, etwa 40 Prozent davon gingen an Entwicklungsländer. Die Agrarmärkte wurden laut Fachleuten teils stabilisiert.

Wird das Abkommen fortgeführt?

Dieses Abkommen wäre vor einigen Wochen fast ausgelaufen. Russland ließ bis zum Ende offen, ob es eine Verlängerung geben sollte. Dem Kreml war vor allem wichtig, dass Russland die Möglichkeit bekäme, Nahrungsmittel zu exportieren und das Abkommen von ukrainischer Seite nicht militärisch genutzt werden könne. Ein Problem stellen die Sanktionen des Westens dar. Durch diese fühlt sich Russland behindert, da es Abwicklungen von Zahlungen sowie die Versicherungen russischer Schiffe erschwert. Glücklicherweise stieg Russland am Ende der Verhandlungen wieder in das Abkommen ein. Die Erleichterung war in der Politik und bei NGOs zu sehen, der Schwarzmeer-Korridor sie eine Lebensader für die 349 Millionen akut hungernden Menschen in der Welt. Olexander Kubrakow sagte, es sei ein wichtiger Schritt im globalen Kampf gegen die Lebensmittelkrise. Deutschlands Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze von der SPD machte jedoch deutlich, dass für die Zukunft gute Alternativen gefunden werden müssten, da dem Wort des russischen Präsidenten nicht viel Vertrauen geschenkt werden dürfe.

 

Geld von der FreiKarte nun doch übertragbar

Eine Pressemitteilung vom Senat Bremen gab am 29.11.2022 bekannt, dass man, wenn man das Geld von der FreiKarte am Ende vom Jahr nicht komplett ausgegeben hat, das Geld nun doch mit in .01.2023 wieder aufgeladen bekommt. Wichtig dabei zu beachten ist, dass es für das nächste Jahr keine neuen Karten gibt, sondern die alten wieder aufgeladen werden. Also, wenn man das das nächste Jahr nehmen kann. Das Geld wird dann also zu den 60€ gerechnet, die man am 01Geld auf der FreiKarte bereits komplett ausgegeben hat, sollte man die Karte nicht entsorgen, da sie, wie bereits gesagt, automatisch aufgeladen wird.

Vorher war außerdem die Regel, dass das Guthaben am 18. Geburtstag automatisch verfällt und man die FreiKarte nicht mehr nutzen kann. Dies wurde nun auch geändert. Man kann das Restguthaben von nun an bis zum 31.12 des Jahres, in dem man 18 wird, ausgeben.

Zudem kommen auch einige neue Akzeptanzstellen (Freizeitaktivitäten, bei denen man mit der FreiKarte bezahlen kann) dazu. Auch auf den Weihnachtsmärkten in Bremen und Bremerhaven kann man in einigen Fahrgeschäften mit der FreiKarte bezahlen.